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Über 100 Bewerbungen, 15 Finalisten und die Erkenntnis: Jungen Unternehmen aus Deutschland mangelt es nicht an außerordentlichen Ideen, die das Zusammenleben im 21. Jahrhundert nachhaltig verbessern können. Das ist die Bilanz des Wettbewerbs #startupnextdoor von MINI Deutschland und dem Berliner Gründer-Inkubator ProjectTogether. Klar ist aber auch: Deutsche Start-up-Kultur ist anders.

"Deutschland ist nicht das Silicon Valley - und das ist ganz gut so", resümmierte Philipp von der Wippel, Mitbegründer und Geschäftsführer des Inkubators ProjectTogether. Denn die Gründer des Wettbewerbs #startupnextdoor zeigen, was deutsche Start-ups ausmacht: unternehmerische Lösungen für gesellschaftliche Probleme.

Zusammen mit MINI Deutschland lud die Initiative Ende August zum Demo-Day nach Berlin. Dort, direkt am Ku'damm und über den Dächern der Hauptstadt, präsentierten 15 Visionär*innen ihre Konzepte aus den Bereichen Fair Living, Connected Locals und Creative Use of Space. Das Publikum: eine Jury aus Fachleuten und Unternehmern, Mitarbeiter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie rund 120 geladene Gäste.

„Nicht der kurzfristige Gewinn zählt, sondern das nachhaltige Geschäftsmodell“

Die geballte und auch soziale Innovationskraft der Gründer hinterließ Eindruck – auch bei Christian Hirte, Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung. Was deutsche Start-ups auszeichne, seien "gute unternehmerische Lösungen für reale Probleme" und Bedürfnisse der Gesellschaft. "Nicht der kurzfristige Gewinn zählt, sondern das nachhaltige Geschäftsmodell." 

Besonders beeindruckt haben zwei Start-ups, die ihren Fokus auf soziale und nachhaltige Aspekte der Circular Economy legen.

Die Gewinner

Free Space-Gründerin Natalie Koerner sowie die kreativen Köpfe hinter UrmO starten mit ihrem Gewinn bereits durch: In New York besuchen sie den URBAN-X-Accelerator von MINI und Urban Us.

Natalie Koerner – Free Space Platform

Die Idee zur kreativen Raumnutzung kam Natalie Koerner während ihres Architektur-Studiums: "Free Space" ist eine internationale Flatsharing-Plattform, durch die der begrenzte Wohnraum in Städten ideal genutzt werden soll. Wenn ein Free-Space-Mitglied verreist, können dessen Freunde und Bekannte seine leerstehende Wohnung nutzen – er oder sie bietet wiederum die eigene Wohnung zum temporären Wohnen an. Die Plattform nutzt dabei die bestehenden Social-Media-Netzwerke wie Facebook, Instagram und LinkedIn.

Felix Ballendat, Sebastian Signer und Jakob Karbaumer – UrmO

Sich nie mehr mit dem Fahrrad in die überfüllte U-Bahn quetschen müssen: Das ermöglicht der UrmO, ein leichtes, klappbares und selbstbalancierendes Fahrzeug. Optisch eine Mischung aus Tretroller, Klapprad und Hoverboard. Unter dem Slogan "Your city. Your journey. Your rules" soll UrmO eine ideale Ergänzung für den städtischen Transportmittel-Mix aus Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln sein. Entwickelt wurde das strombetriebene Kleinstfahrzeug von den drei Münchnern Sebastian Signer (35), Felix Ballendat (28) und Jakob Karbaumer (24). Mit seiner geringen Größe und dem handlichen Gewicht ist der UrmO (die Abkürzung für Urban Mobility) ideal für jeden Stadtbewohner. 

Idee mit X

Die Zusammenarbeit mit ProjectTogether ist für MINI Deutschland nur der nächste logische Schritt einer konsequent durchdachten, modernen Unternehmenskultur. „Aus unserem Führungsteam werden 15 Mitglieder die ausgewählten Start-ups über sechs Monate als Coaches begleiten“, erklärte Wolfgang Büchel, Leiter von MINI Deutschland.

Neben der Unterstützung vielversprechender Talente profitiert auch MINI ganz klar vom Coaching der Entrepreneure: "Keine Studie könnte den Kulturwandel für Manager so verdeutlichen, wie die gewonnenen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit jungen Gründern". 

 

Die Start-up Challenge fußt auf der Idee des von MINI ins Leben gerufenen Start-up Accelerator URBAN-X in New York. In Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Venturefonds Urban Us unterstützt MINI darin auf internationaler Ebene junge Unternehmen, die mit ihren Ideen und Produkten das Leben in der Stadt vernetzter, komfortabler, lebenswerter gestalten wollen. Zweimal im Jahr werden bis zu zehn erfolgversprechende Start-ups und Innovatoren ausgewählt und bis zur Geschäftsreife unterstützt.

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